Alphubel

Immer ein tolles Erlebnis, das Wallis und seine 4000 er


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Ein sonniges Wochenende im August hatten 12 Bergsteiger der Ortsgruppe Spaichingen bei der Besteigung des 4 206 m hohen Alphubel im schweizerischen Wallis. Der Alphubel, ein 4000er der über den Rotgrat, den Südostgrat und den Normalweg zu besteigen ist, erfordert auf allen Routen einen Massstab an die Kondition.
Die Tour der Gruppe startete am 1. Tag mit dem Aufstieg von der auf 2180 m gelegenen Täschalp, die über eine schmale und steile Bergstrasse erreicht wird, zur Täschhütte. Nach etwa eineinhalb Stunden Aufstieg ist die topmoderne, neu umgebaute Hütte erreicht.
Nach einer kurzen Nacht mit wecken um 3.00 Uhr startete die Gruppe gegen 3.45 Uhr die Tour über den Südostgrat auf den Alphubel. Trotz klarer Nacht wird um diese Uhrzeit die Stirnlampe auf dem ersten Wegabschnitt benötigt.
Langsam, aber stetig geht es bergauf der Alphubel-Gletscherzunge entgegen. Nach dem Anlegen von Gurten und Seilen geht es in drei vierer Seilschaften über den Gletscher Richtung Alphubeljoch. Dabei beginnt im Osten der Tag zu erwachen und öffnet ein gewaltiges Natur-Paradies. Die ersten Lichtstrahlen der noch nicht sichtbaren Sonne erhellen das Monte Rosa-Massiv und das Matterhorn.
Im Alphubeljoch angekommen zeigt sich der Gruppe die über den Südostgrat erreichbare Eisnase, der wohl anspruchsvollste Teil der Besteigung. Bei Erreichen der Eisnase wurde schnell klar, dass die 40 Grad steile Flanke ohne Eisschrauben zu bewältigen ist. Dank des vielen Schnee's ging es mit viel Steigeiseneinsatz und Pickelarbeit die steile Flanke hoch. Nach einem letzten Absatz hat die Gruppe das Ziel des Tages erreicht, der Alphubel-Gipfel auf 4206 m.
Leider ist das Gipfelkreuz im tiefen Schnee nicht mehr sichtbar. Auf dem Gipfel wurde die Bergwelt mit einem Rundumblick genossen, direkt vor der Gruppe die höchsten Bergriesen der Mischabelgruppe, mit dem Täschhorn, Dom, danach das Lagginhorn, Weissmies, gefolgt vom Allalinhorn, Nordend und das gesamte Monte Rosa-Massiv bis zum Breithorn und mit Blick Richtung Zermatt das Matterhorn.
Nach der Genussrast führte die Route zum Abstieg über die Ostflanke/Normalweg, an dieser entlang zurück zum Alphubeljoch und zum Ausgangspunkt, der Täschhütte. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann talwärts zum Tourenausgangspunkt Täschalp.

Teilnehmer: Joachim, Matthias, Roswitha, Wolfgang, Wilfred,Isolde, Edwin, Andreas, Beate u. Edwin, Timo

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