Auf dem höchsten Dom 4545 m ...

... danach 3200 hm Abstieg


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Der höchste geografisch 100 prozentige Schweizer Berg, der "Dom" wurde Anfang September von fünf Spaichinger Bergsteigern unter Führung von Wolfgang Weisser bestiegen. 
Den guten Wettervorhersagen trauend, startete die Gruppe um 6.00 Uhr morgens Richtung Randa bei Zermatt. Etwa 3200 Höhenmeter sind vom Parkplatz Randa bis zum Domgipfel zu überwinden. Auf steilem Weg und teilweise klettersteigartigem Steig ging es bei durchwachsenem Wetter zur Domhütte. Über Nacht schneite es bis auf 4000m herunter.
Nach kurzer Nacht stieg die Gruppe gegen 4 Uhr im Schein der Stirnlampen Richtung Randmoräne des Festigletschers zum sogenannten Festijoch. Die schneebedeckten Felsen wurden zügig geklettert. Vom Festijoch stieg die Gruppe bei herrlichem Neuschnee über den sogenannten Festigrat auf.
Nach einer kurzen Pause ging es zur Schlüsselstelle der Tour. Eine 50° steile Eispassage mit 60 Höhenmetern musste überwunden werden. Zur Sicherung kamen hier mitgebrachte Eisschrauben zum Einsatz. Im steilen Firn ging es weiter Richtung Gipfel. Nach den bereits gewonnen Höhenmetern war der steile Gipfelanstieg in einer Höhe von ca. 4550 Metern nochmals eine konditionelle Herausforderung. Bei klarer Sicht konnte die Gruppe vom Gipfel aus das herrliche Bergpanorama der Walliser Alpen genießen.
Der Abstieg erfolgte über die Normalroute 1600 hm bis zur Domhütte. Nach einer kurzen Pause wurde zum Ausgangspunkt der Tour nochmals 1500 hm nach Randa abgestiegen und der Heimweg angetreten.

Informationen zum Dom


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